Das Kind hat hundert Sprachen, in denen es sich ausdrücken kann,
e
s verleiht auf kreative Weise seinem Eindruck über die Welt einen Ausdruck, sei es durch Worte oder durch Werke, die es gestaltet.

Loris Malaguzzi
Begründer der Reggio-Pädagogik

Die Philosophie reggianischer Arbeit ist eng mit dem Leitspruch der „100 Sprachen der Kinder“ verknüpft und bedeutet, dass sich die Kinder inmitten der Projekte mit den Phänomenen der  Welt, mit sich selbst, ihren Gefühlen, Ideen und Handlungsformen auseinandersetzen. Sie finden innerhalb dieser Auseinandersetzung Ausdrucksformen, die nicht vorhersehbar und planbar sind. Der ganze Körper des Kindes ist das Instrument seiner Sprache.

Laut der Reggio-Pädagogik entscheiden Kinder individuell, in welche Richtung ihre Frühbildung geht. Es handelt sich hier nicht um „Willkür“, sondern um Freiheit im Handeln unter Anleitung erfahrener PädagogInnen, Lernen durch Tasten, Bewegung, Beobachtung und Hören. Und durch Lachen, denn mit den Kindern lacht die Welt und das Lernen wird zum Spiel. Als Reggio-PädagogInnen sind wir auf Improvisieren und Antworten auf natürliche Veranlagungen des Kindes vorbereitet.

Wir glauben daran, dass Reggio die „Pädagogik des Hörens“ ist. Und wir hören es so gerne, wenn ein Kind lacht, wenn die Welt lacht.

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